demeter - unterschied zu anderen bio-siegeln
Ein DEMETER-Betrieb arbeitet möglichst in einem eigenen Kreislauf. D.h. es wird kein “Dünger” oder Viehfutter zugekauft. So ist die          Tierhaltung für landwirtschaftliche Betriebe obligatorisch oder zumindest eine Kooperation mit Austausch von Futter und Mist. 100 Prozent des Futters muss Bio-Futter sein. 2/3 des gesamten eingesetzten Futters muss Demeter sein, bei Wiederkäuern muss der          Demeter-Anteil bei 80 Prozent liegen. Mindestens 50 Prozent des Futters muss vom eigenen Hof oder einer Betriebskooperation stammen. Die Kühe werden NICHT enthornt. Einsatz Biologisch-Dynamischer Präparate aus Kräutern, Mineralien und  Kuhmist. Eigene Sorten und Züchtungsarbeit im Bereich Getreide, Gemüse und Geflügel. Bei Getreide dürfen nur samenfeste Sorten verwendet werden, Hybridsorten sind ausgeschlossen. Generell dürfen keine Sorten aus          Zellfusionstechnik verwendet werden. Nur wenige absolut notwendige Zusatzstoffe und Prozesshilfstoffe sind in der Verarbeitung erlaubt. Jodierung, Nitritpökelsalz und so genannte natürliche Aromen sind verboten. Ausschließlich Aromaextrakte sind zugelassen. Die EU-Bio-Verordnung erlaubt noch Zusatzstoffe, die bei Demeter tabu sind.
Der DEMETER-Verband hat die strengsten Richtlinien für den Anbau von Nahrungsmittel, die Verarbeitung und die Tierhaltung. Das staatliche Bio-Siegel setzt dahingegen nur das Mindestmaß fest, somit leider viel zu wenig Tierschutz. Demeter-Bauern und -Hersteller leisten ausserdem mit der biodynamischen Wirtschaftsweise erheblich mehr als die EU-Bio-Verordnung vorschreibt. Das kommt der Qualität der Lebensmittel ebenso zu Gute wie den Tieren und der Umwelt. Wesentliche Pluspunkte sind:
Unterschiede zwischen DEMETER und EU-Öko-Verordnung
staatliche Bio-Siegel
die bekanntesten Bio-Siegel im Überblick / Vergleich
Rudolf Steiner
    Kann man etwas nicht verstehen, dann urteile man lieber gar nicht, als daß man verurteile.
fair
netzung, aufklärung und einsatz für tierrechte