Peter Josef Hinger Wofür ich mich hier engagiere ist die furchtbare Aussicht auf die weitere humanistische Entwicklung der Menschheit. Schon immer geht von europäischem Boden die sogenannte Zivilisation hinaus in die Welt. Wir Europäer haben all das Elend, das es auf der Welt gibt, einst verursacht. Nun sind wir dran, dass wir endlich umkehren in unserem Denken und die Missstände, ob nun im Bereich Tierwohl, Menschenwohl oder Naturschutz, anzugehen und mit beispielgebenden Aktionen die Mitmenschen weltweit anregen, und auch auffordern, ebenfalls ins Umdenken zu kommen. Die Zukunft aller Wesen, nicht nur der Menschen ist ein furchtbares Szenario, das wir unmöglich unseren Kindern und deren Kinder auferlegen dürfen.
Natascha Wenrich
Bilder & Dokumentationen aus der Massentierhaltung haben mich zutiefst erschüttert. Wie wir unsere Mitgeschöpfe, die sog. „Nutztiere“ behandeln, empfinde ich als ein mit das größte Verbrechen unserer heutigen Zeit an diesen empfindungsfähigen Wesen. Durch zwei Hundemädels, die einst in mein Leben traten, kam ich zum Tierschutz. Es hat nicht lange gedauert, bis ich im Bereich unserer Lebensmittelindustrie meine Augen vor den Zuständen in der Fleisch- und Milchindustrie ebenfalls nicht länger verschließen konnte. Meine Hoffnung und mein Antrieb sind: was ich in der Lage war zu sehen und zu begreifen, können WIR anderen Menschen eben- falls begreiflich machen. Dafür setze ich mich hier ein. „Denn da wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht“ (mutmaßlich von Berthold Brecht). Für die Rechte von Tieren. Für unsere Umwelt. Für uns.
Helga Leydag, Bargteheide
  Ich bin nicht der Meinung, dass eine vegane Lebensweise unsere einzige Möglichkeit ist. Ich möchte den Menschen ihre Entscheidung lassen - hoffe aber, dass sie sich für eine tierleidfreie Ernährung entscheiden. Es gibt viele Haltungsformen von „Nutz”tieren, die ein wirklich „glückliches" Leben haben. Es gibt Freiland-Schweinehaltung, ganzjährige Rinderhaltung draußen, es gibt Milchbauern, die ihre Kühe draußen weiden lassen, es gibt die hofnahe Schlachtung oder Schlachtung auf der Weide. Diese Art der Viehhaltung sollte nach meiner Meinung deutlich höher subventioniert werden als Massentierhaltung.   Wir wollen uns nicht gegen alle Landwirte richten, wohl aber gegen die, denen wirtschaflicher Profit wichtiger ist, als das Wohl ihrer Tiere. Ich möchte aufklären! Aufklärung geht für mich nur mit Fakten und Zahlen und tierärztlichen/ wissen- schaftlich fundierten Erkenntnissen. Ich setze mich dafür ein, dass die Menschen endlich aufhören, ohne Respekt vor dem Leben, ohne Empathie für unsere Mit- lebewesen und deren Leiden das billigste Fleisch, die billigsten tierischen Produkte hirnlos auf Grill und Teller und womöglich noch in den Müll schmeißen. Tierschutz ist Menschenschutz.
Tierschutz ist kein Anlass zur Freude, sondern eine Aufforderung, sich zu schämen, dass wir ihn überhaupt brauchen.  
Erich Gräßer
fair
netzung, aufklärung und einsatz für tierrechte